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  • Sahra Vida

Tipps für Corona (Covid-19) Erkrankte

Das Thema Corona ist zur Zeit in aller Munde, wodurch es uns schwer fällt an etwas anderes zu denken. Allerdings findet man überall nur Informationen, wie man dem Virus vorbeugen kann. Händewaschen, Abstand halten, Social distancing. Aber was passiert, wenn man sich doch mit Covid-19 angesteckt hat?


Da ich selbst mit dem Coronavirus infiziert war und es bei mir vergleichsweise mit wenig Symptomen verlaufen ist, möchte ich Euch zu dem Thema einige Tipps geben. Hier sind meine 10 wichtigsten Tipps für Corona-Erkrankte:


1. Ingwer Shot

Ingwer ist für mich den kompletten Winter über ein absolutes Muss. Ich presse die Ingwerknolle täglich frisch und trinke den Ingwer Shot entweder zusammen mit Rote Bete, Zitrone oder einfach pur. Während meiner Krankheitsphase habe ich versucht, 2 Mal täglich einen Shot zu trinken. Beachte bitte, dass Du den Ingwer ungeschält presst.


Die Ingwerknolle ist nicht nur entzündungshemmend sondern auch schleimlösend und virusstatisch, was bedeutet, dass es die Vermehrung von Viren hemmt. Aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung ist die heilende Knolle wichtig für Dein Immunsystem.


2. Kurkuma-Honig


Kurkuma ist ganz ähnlich wie Ingwer eine Heilknolle und wird hierzulande immer beliebter. Während meiner Krankheitsphase habe ich die Kurkumaknolle regelmäßig entsaftet und getrunken. Das ist eine ganz schöne Sauerei, da der gelbe Farbstoff von Kurkuma tagelang an den Händen bleibt und auch alles andere in der Küche einfärbt.

Die etwas einfachere, aber auch mindestens genauso effektive Variante ist die Kombination aus Honig und Kurkuma Pulver. Darauf schwöre ich auch bei gewöhnlichen Erkältungen oder Halskratzen. Wichtig ist dabei, dass man wirklich einen guten Bio Honig vom Imker seines Vertrauens oder vom Markt oder Bioladen kauft. Honig vom Discounter ist kein ernstzunehmender Honig ;-) Natürlich sollte auch das Kurkuma Pulver in Bioqualität sein, das versteht sich ja von selbst.

Aber was ist so besonders an dieser Kombination?

Honig ist antibakteriell und entzündungshemmend, man merkt beim Hustenreiz direkt eine wohltuende Wirkung, wenn man einen Löffel Honig zu sich nimmt. Bio Honig ist ein Rohprodukt weshalb man ihn nicht in den kochend heißen Tee geben sollte. Durch die Hitze werden alle guten Eigenschaften von Honig zerstört.


Kurkuma hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung und ist zudem blutverdünnend (ähnlich wie Aspirin).

Die Kombination aus beidem ist also unschlagbar gegen Erkältungssymptome und auch unterstützend bei Symptomen von Covid-19. Selbst Ärzte können sich die starke Wirkung des Kurkuma-Honigs nicht erklären.


Und so nehme ich es ein:

1 gestrichenen TL Bio-Honig mit

1/2 TL Bio Kurkuma Pulver (als Gewürz) vermengen

und bei Einnahme so lange im Mund bewegen bis es sich auflöst.


Das Ganze 2-3 Mal am Tag wiederholen.



3. Heiß baden

Wir wissen inzwischen, dass es einige Dinge gibt, die der Coronavirus nicht mag und eines davon ist: Wärme. Deshalb ist es nicht nur wichtig während der Krankheit viel Tee zu trinken (dazu komme ich noch in Punkt 4), sondern auch seinen Körper warm zu halten. Also habe ich während meiner Erkrankung jeden Abend gebadet. Nicht sehr ökologisch, ich weiß, aber es ging ja schließlich um meine Gesundheit und die Ausbreitung des Virus´.

Zum Badewasser habe ich ein Bronchial Bad (von tetesept)* dazu gegeben, welches Thymian, Salbei, Rosmarin und Eukalyptus als ätherische Öle enthält. Diese Öle in Kombination mit Wärme weiten die Bronchien und befreien die Atemwege. Wichtig dabei ist, dass die Brust auch wirklich mit Wasser bedeckt ist und nur der Kopf rausschaut. Ich muss gestehen, dass ich dadurch einen unangenehmen Druck auf der Lunge verspürt habe, aber ich wusste, dass es mir danach besser gehen würde. Meine Verweildauer in der Badewanne lag bei 20-30 Minuten, manchmal auch viel länger, so dass ich ziemliche Kreislaufprobleme hatte, als ich die Wanne verlassen habe, also sei damit bitte vorsichtig.


Nach dem Baden ging es direkt mit Wärmflasche ins Bett zum Nachschwitzen, nach ca. 20 Minuten habe ich meine feuchten Sachen gewechselt und war bereit für einen ausgiebigen Schlaf.


Die Voraussetzung für ein heißes Bad ist, dass man ein gesundes Herz hat, denn durch die Hitze kommt es schnell zu einem erhöhten Blutdruck. Alternativ zum Baden kannst Du Dich auch dick einpacken und mit 2 Wärmflaschen ins Bett gehen.



4. Heißen Tee trinken


In Punkt 3 hatte ich bereits geschrieben, dass der Coronavirus keine Wärme mag. Deshalb ist es besonders wichtig viel heißen Tee zu trinken. Ich liste Dir hierzu die wichtigsten Tees auf und schreibe dazu wofür diese gut sind:

Salbei Tee

Dazu greife ich sofort, wenn ich Halskratzen oder Entzündungen im Mundraum habe, es hilft meistens schon während des Trinkens! Salbei Tee ist meine absolute Geheimwaffe!


Cistus / Zistrose Tee

Trinke ich eigentlich erst seit 2 Wochen regelmäßig obwohl ich schon so viel Gutes darüber gehört habe. Cistus Tee enthält Antioxidantien, weshalb er unsere Zellen schützt, er ist antibakteriell und soll nachweislich das Immunsystem stärken.


Und der wichtigste Aspekt überhaupt:

Zistrose soll die Ausbreitung von Viren hemmen! Forscher sollen rausgefunden haben, dass Zistrose sogar die Verbreitung von HI- und Ebola-Viren eindämmen soll. Warum dann auch nicht den Coronovirus? Tja, hätte ich den Tee schon früher getrunken, dann hätte es mich vielleicht gar nicht erst erwischt.....Hätte, hätte, Fahrradkette.....

Dafür trinke ich ihn jetzt täglich und ich bin mir sicher, dass auch dieser Tee dazu beigetragen hat, dass ich den Virus mit wenig Symptomen gut überstanden habe.


Thymian Tee

Thymian Tee wirkt schleimlösend, entzündungshemmend und krampflösend und wird deshalb vor allem bei Husten und Bronchitis verwendet. Er ist also auch ein Muss bei der Lungenkrankheit Covid-19.


Ingwer-Zitronen-Tee

Wenn man die Kräutertees mal satt hat, kann man zwischendurch einen Ingwer-Zitronen- oder Ingwer-Orangen-Tee mit Honig trinken. Ingwer wärmt den Körper von innen und Zitronen sind reich an Vitamin C. Der Honig wird erst beigemischt, wenn der Tee nicht mehr ganz so heiß ist.


Es ist wichtig, dass Du alle Tees in Bio-Qualität kaufst, am besten auf dem Markt oder im Bio-Laden. Dann kann man sicher sein, dass diese pestizidfrei sind.



5. Brustwickel (mit Ingwer oder Lavendelöl)


Brustwickel hatte ich vorher tatsächlich nie angewendet, ich bekam den Tipp von einem Heilpraktiker. Dafür musst Du lediglich ein ca. walnussgroßes Stück Ingwer im Mixer pürieren oder auf einer Ingwer-Reibe klein reiben, auf einem großen Pflaster verteilen oder auf einer Kompresse und dann auf die Brust kleben oder mit einer Mullbinde fixieren. Alternativ kann man auch ein Küchentuch verwenden. Ich habe mir zusätzlich für die erste halbe Stunde eine nicht zu heiße Wärmflasche draufgelegt. Du kannst es 5-6 Stunden auf der Brust liegen lassen.


Ingwer spendet Wärme und wirkt schleimlösend. Aber Vorsicht! Es kann ganz schön auf der Haut brennen.


Die Brustwickel kannst Du auch mit Lavendelöl machen. Dafür eignet sich z.B. das Weleda Lavendelöl 10%*. Davon 3-5 Tropfen auf ein Küchentuch und mittig auf die Brust legen. Optional kannst Du wieder eine Wärmflasche drauf legen.


Die Auflage lässt Du solange liegen, bis der Hustenreiz nachlässt (ca. 30-60 Minuten).



6. Hustensaft


Man fragt sich natürlich: Bringt es etwas bei dem Virus Hustensaft zu trinken? JA! Ich habe eine deutliche Entspannung in meinen Bronchien gespürt. Neben all den tollen Dingen, die man in der Zeit für die Lunge tut, ist der Hustensaft der Klassiker und darf nicht fehlen. Ich persönlich mag den einfachen Fenchel-Honig Hustensaft von DM* am liebsten und dieser hat bei mir auch völlig ausgereicht.

Alternativ kann man auch den Plantago Hustensaft von WALA* nehmen.



7. Bryonia Globuli

Bryonia ist eine Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisse. Sie wirkt in erster Linie auf die "inneren Häute" des Menschen, also auch auf das Rippenfell, welches Schmerzen bei trockenem Husten und tiefem Einatmen bei einer Erkrankung von Covid-19 auslöst.

Mir wurde Bryonia C 200 empfohlen.



8. Atemübungen

Die Atmung ist nicht nur in der Yoga Praxis wichtig, sondern natürlich rund um die Uhr. Es gibt nichts, das wir öfter und unbewusster tun, als zu atmen. Mit dem Sauerstoff atmen wir Lebensenergie ein und versorgen damit jede Zelle unseres Körpers.

Bei der Covid-19 Erkrankung fällt vor allem das Atmen schwer. Man hat Druck auf den Bronchien und es fühlt sich an als hätte man nicht genügend Platz zum Atmen. Deshalb habe ich mehrmals am Tag ganz bewusst geatmet.


Und so funktioniert die Atemübung:

Dafür setzt Du Dich aufrecht hin, legst Deine Hände auf den Oberschenkeln ab und schließt vielleicht auch Deine Augen um Dich ganz bewusst auf die Atmung zu fokussieren. Atme jetzt durch Deine Nase ganz tief und lange ein und versuche hierbei bis in den Bauchbereich zu atmen. Dabei spürst Du wie sich Deine Bauchdecke hebt. Halte hier für 3-4 Sekunden die Luft an und atme dann durch den Mund vollständig wieder aus. Hier nutzt Du die Atem- oder Lippenbremse indem Du Deine Lippen leicht öffnest als würdest du pfeifen wollen, dabei schiebst Du die Oberlippe leicht nach vorne. Wiederhole das einige Male und erinnere Dich daran, aufrecht zu bleiben um Platz in Deinem Oberkörper zu schaffen.


Ich habe das einige Male am Tag praktiziert.



9. Frische Luft

Egal wie kalt es draußen ist, pack Dich dick ein und geh zumindest für einige Minuten auf den Balkon um frische Luft zu schnappen. In der Zeit kannst Du dann auch Deine Wohnung richtig lüften und die schlechte Luft vertreiben. Versuche an der frischen Luft besonders tief ein- und auszuatmen.

Wiederhole es 2 Mal am Tag und lüfte Dein Schlafzimmer noch bevor Du abends ins Bett gehst.



10. Yoga

Und zu guter letzt: Praktiziere Yoga, wenn es für Dich möglich ist. Wenn Deine Symptome ein wenig nachlassen, solltest Du Deinen Körper wieder an leichte Bewegungen gewöhnen, indem Du Yoga Posen mit Deiner Atmung verbindest. Dehne vor allem Deinen Oberkörper auf, zieh Dich in die Länge, zieh die Schulter zurück um so noch mehr Platz für Deine Atmung zu schaffen. Praktiziere Herzöffner Kurse so oft es geht. Dehne Deinen Körper, der oftmals durch den Husten und durch negative Gedanken verkrampft. Bei jeder Dehnung versuchst Du mit der Ausatmung immer tiefer in die Pose zu sinken und Deine Gedanken loszulassen.


Am Ende der Stunde wirst Du Dich so viel entspannter und besser fühlen. Schenke Dir dann ein Lächeln, bedanke Dich bei Dir selbst - Namasté



Ich habe nicht nur täglich die o.g. Punkte umgesetzt, sondern mich auch vegan ernährt (bis auf den Bio Honig) sowie mehrmals am Tag frischgepresste Säfte getrunken. Ich denke, dass ich dadurch einen sehr leichten Verlauf hatte im Gegensatz zu vielen anderen.

Beachte aber bitte, dass Du vorher mit Deinem Arzt abklärst, inwiefern Du Dich zu Hause auskurieren sollst. Ich bin kein Arzt und gebe hier lediglich Tipps, die Du zusätzlich umsetzen kannst, wenn Deine Corona Erkrankung nicht schwerwiegend ist und Du kein Risikopatient bist.


Ich möchte mich an dieser Stelle auch beim Gesundheitsamt Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf bedanken, die mich täglich kontaktiert und sich nach meinem Gesundheitszustand erkundigt haben. Die Mitarbeiter waren bis spät abends im Büro sowie an den Wochenenden und immer absolut freundlich und einfühlsam. Danke dafür, Ihr macht einen tollen Job!


Bleib positiv und bleib gesund!


Deine Sahra


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#corona #stayathome

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